Einführung in das "Rote Beete" - Gärten teilen Projekt am Di. 21.05.2013

Zusammenfassung: 
Es gibt viele Bielefelder, die ein großes Interesse am Gärtnern, aber nicht den Zugang zum passenden Land haben. Gleichzeitig gibt es Garteninhaber, die aus verschiedenen Gründen, ihre Gärten nicht oder nicht vollständig nutzen können. Das ROTE BEETE Garten Teil-Projekt möchte Menschen, deren Erwartungen und Möglichkeiten im Einklang sind, zusammenbringen. Transition Town Bielefeld lud deshalb Interessierte am Di. 21.05. um 19:30 Uhr zu einer Vorstellung dieses Projektes in die Bürgerwache ein. Außerdem erklärte uns Heike Dreppenstedt die Bedeutung und Inhaltsstoffe der Wild- und Unkräuter, die wir am Wegesrand und in unseren Gärten finden.

Lust auf Garten – oder eigenes Gemüse? Dieses Jahr kann es schon klappen. In der kleinen Stadt Totnes in England, wird es auch dieses Jahr wieder viele schöne Obst- und Gemüsegärten geben. Sobald es wärmer wird kommen sie wieder zusammen, die Gartenbesitzer, denen die Zeit oder die Kraft fehlt, ihre Gärten zu bepflanzen und die Menschen, die Lust und Energie haben, umzugraben, zu säen und sich bald an frischem Gemüse, würzigen Kräutern und bunter Blumenpracht zu erfreuen.

Was klein anfing, hat sich inzwischen zu einer im wahrsten Sinne des Wortes blühenden Bewegung entwickelt. Im ganzen Land kommen inzwischen Gartenbesitzer und „möchte-gern-Gärtner“ zusammen und produzieren gemeinsam nicht nur frisches Obst und Gemüse sondern soziales, freundliches unbürokratisches Miteinander auf eine Art, von der alle Beteiligten profitieren. Inzwischen wird das Projekt in manchen Regionen sogar von den Krankenkassen unterstützt, weil die Resultate messbar dem Wohlergehen aller Beteiligten zu Gute kommen.

Was dort funktioniert, soll nun auch in Bielefeld anlaufen, nur durch Mundpropaganda haben sich bei Transition Town schon etliche Menschen mit „grünen Daumen“ gemeldet, die die Gelegenheit suchen, einen Garten aufblühen zu lassen – der Ertrag wird geteilt – und da gibt es auch schon Gartenbesitzer, die ganz gezielt „Mitarbeiter“ suchen, denn ihre Gärten sind ihnen inzwischen zu anstrengend oder sie haben ganz einfach nicht die Zeit.

Die ROTE BEETE möchte natürlich Menschen zusammenbringen, deren Erwartungen und Möglichkeiten im Einklang sind, und auch „das Menschliche oder die Chemie“ muss stimmen, also wird eine Online-Börse und Webseite eingerichtet, aber man braucht  kein Computerbesitzer oder Nutzer zu sein, um in die ROTE BEETE zu nutzen, das ROTE BEETE TEAM möchte sich gerne dieser Arbeit widmen und alle Ihre Fragen beantworten und Sie mit ihren potentiellen Gartenpartnern zusammenbringen.


Gärtnern macht unwahrscheinlich viel Freude, vielleicht sogar süchtig... wir können es nur empfehlen.

Unkraut oder Heilpflanze?

Ergänzend zu unserem ROTE BEETE GartenTeilprojekt hatten wir Heike Dreppenstedt von den Wildpflanzenspuren eingeladen. Sie erklärte uns die Bedeutung und Inhaltsstoffe der Wild- und Unkräuter, die wir am Wegesrand und in unseren Gärten finden.

Wildkräuterknödel

Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere und was dem Gärtnerauge in einem gepflegten Garten noch so alles ein Dorn im Auge ist, reissen wir achtlos heraus. Diese Kräuter sind wertvolle Heilpflanzen. Uns fehlt lediglich das Wissen um die Inhaltsstoffe und die Anwendungsmöglichkeiten in der Küche. Wie wir (Un-)Kräuter oder besser gesagt Heilpflanzen zu leckeren Gerichten verarbeiten können, zeigten wir anhand einiger kulinarischer Kleinigkeiten.

Ort: Bürgerwache Siegfriedplatz, Rolandstraße 16, Bielefeld (Saal im Erdgeschgoß)

Datum: Di. 21.05.2013 - 19:30 Uhr


Diesen Artikel weiterempfehlen
Share

Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht angezeigt.