FÜR 0,0168 € INS KINO! Filmvorführung „Leben mit der Energiewende“ am Di.19.03.2013

Zusammenfassung: 
Der Film „Leben mit der Energiewende“ räumt auf mit den “Legenden” der deutschen Energiewirtschaft. Dass regenerative Energieträger den Strom unbezahlbar machen, ist eine der vielen Legenden, die der Film aufklärt. Denn das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende wird Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar. Der freie Journalist und Regisseur Frank Farenski kam am Di.19.03. nach Bielefeld und stellte seinen Film um 13:00 Uhr in der Uni Bielefeld und um 17:45 & 20:00 Uhr in der KAMERA persönlich vor.

Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billiger, aber die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluss ihre alten Märkte. Journalist Frank Farenski kritisiert mit seinem Film „Leben mit der Energiewende“ eine deutsche Energiepolitik, die die Bürger desinformiert und obendrein den Verbraucher unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energie viel zu hohe Kosten aufdrückt.

Über Crowd-Funding wurde der Film „Leben mit der Energiewende“ finanziert und die Zuschauer profitieren durch den kostenlosen Zugang davon.

Der Film hatte in Berlin am Mittwoch, den 21.11.2012 im Berliner Filmtheater am Friedrichshain Premiere und ist auf gesonderten Vorführungen in Deutschland für 1,68 Cent (so hoch ist der Teil der Erhöhung der EEG-Umlage, der für den Ausbau erneuerbarer Energieträger verwendet wird) pro Kinokarte zu sehen. Karten sind an der Kinokasse zu diesem Preis erhältlich, Kartenreservierungen sind unter der E-Mailadresse energiewende@newslab.de möglich.

Infos zum spannenden Projekt des ersten Open-Source Kinofilm von Frank Farenski: www.energiewende-derfilm.de

Der Regisseur war am Aufführungstag in Bielefeld und verteilte nachmittags auf dem Jahnplatz vor der Commerzbank am Transition Town Bielefeld Infostand Eintrittskarten für den Film. Er war natürlich auch bei bei den Filmaufführungen anwesend.

Ein Interview zum Film mit Tom Aslan (s.o.). Hier geht es um die unbewußte Gleichschaltung der Medien und warum Frank Farenski diesen Film gemacht hat: "Mir geht es darum, dass möglichst viele Menschen die Informationen barrierefrei nutzen können. Als TV-Journalist arbeite ich zu dem Thema seit vielen Jahren und ich habe den Eindruck, dass die Öffentlichkeit über die Energiewende nicht richtig informiert wird. Deshalb nutze ich diesen Weg, um Hintergrundinfos der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen."

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DATUM: Dienstag 19.März 2013

UHRZEIT: 13:00 Uhr
ORT: Universität Bielefeld (Universitätsstraße 25 | 33615 Bielefeld | Aktionsfläche "UniQ" i.d. Halle rechts neben der Haupteingangstreppe)

UHRZEIT: 17:45 Uhr und 20:00 Uhr
ORT: KAMERA Filmkunsttheater (Feilenstraße 2-4 | 33602 Bielefeld | 0521.64370)
INFOS zum Kino: www.kamera-filmkunst.de

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Die Filmvorführung fand auf Initiative von TT-Quelle im Wandel (und in Zusammenarbeit mit Transition Town Bielefeld) statt.

 


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Kommentare

Sehenswert

Am 5. März lief der Film in Minden, wo ich Besucherin war.
Der Film und Auftritt von Frank Farenski ist parteilich und lehrt uns, dass es eine Objektivität der Medien nicht gibt. (unabhängig, überparteilich wie es über vielen Tageszeitungen steht - nix da)
Er zeigt auf, dass die bürgerlichen Parteien Dienstleister internationaler Energiekonzerne sind.
(Deshalb bringt es auch nichts auf die "Vernunft" dieser "Volksvertreter" zu setzen)
Die bereits bestehenden technischen Möglichkeiten auch dezentral regenerative Energien zu nutzen sind zum Teil schon ausgereift und werden anschaulich vermittelt (Stichwort: Speicherung).
Die Entscheidung dafür ist natürlich eine ganz individuelle und hängt im Wesentlichen vom eigenen Geldbeutel ab. Dabei bleibt der Film allerdings stehen.
Ich finde es aber wichtig, dass sich die vielen lokalen Projekte und Widerstände (sei es, wenn es um die Abschaltung aller AKW-s (weltweit) geht, Verhinderung des Fracking in Europa, Privatisierung des Wassers usw.) zusammenschließen. Dazu gibt es eine Initiative zur Gründung einer Umweltgewerkschaft. Einfach mal googlen unter Umweltgewerkschaft. Auf alle Fälle - am 19. März bin ich noch mal dabei.

Leben mit der Energiewende

Habe mir den Film angeschaut. Für mich ist der Film eine reine Werbeveranstaltung der Firmen, die - soweit meine ich es aus den Begleitinformationen herausgelesen zu haben - den Film als Lizenznehmer finanziert haben.

Somit stellt der Film keine neutrale Informationsquelle dar und ist in meinen Augen nur ein Werbefilm für die vorkommenden Firmen.

Balkon-PV-Anlagen: In den technischen Unterlagen (direkt vom Produzenten) steht z.B., dass es sich bei der Anlage "NICHT" um eine (PV-)Solaranlage handelt. Sie darf auch nicht nach Süden ausgerichtet sein. Außerdem, klemmt man die Panels einfach an den Balkon, dann verliert die Anlage durch die geometrische Position an Effizienz.
Speichert man die Energie, dann gehen wiederum ca. 30 % verloren. Sollte man bei solchen technischen Daten nicht einfach weniger Strom verbrauchen? Am Ende kostet die kWh mit dem Balkon-Panel 50 Cent (ist aber nur eine grobe Abschätzung und hängt auch von vielen Nutzungsdetails ab). Fazit: Bitte nicht kaufen

Care-Energy: Auf die Frage, ob der Strom für 19,9 Cent regenerativ erzeugt worden ist kam keine eindeutige Antwort "JA". Woher soll der Strom denn auch kommen? Hat Care-Energy eigene Produktionsstätten? Wenn JA, wo steht das auf der Seite www.care-energy.de
Der Preis 19,9 Cent soll sicher sein? Schauen Sie sich doch einfach mal die AGB der Firma an (wenn diese überhaupt verstanden werden können, da man selten eine noch kompliziertere Ausdrucksart finden kann). Viele Offene Fragen verbleiben.

Stromspeicher: Wurde im Film angegeben, wie teuer die kWh mit dieser Methode ist? Mit einem dicken Geldbeutel sicher eine coole Sache.
Bevor man viel Geld in eine "teure" Technik steckt, sollte man die vorhandenen Geldmittel nicht in wirksamere Methoden stecken (z.B. weniger Strom verbrauchen; eine Anlage so konzipieren, dass der Strom immer genutzt werden kann, auch wenn der Strom am Ende nur das Wasser im Trinkwasserspeichertank erhitzt. ......

Es wurden im Film Firmen vorgestellt, die ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten. Die Produkte bzw. Dienstleistungen wurden aber nicht kritisch hinterfragt, sondern nur positiv dargestellt.

Warum wurde in dem Film nicht berichtet, dass es auch andere Maßnahmen gibt, um den Geldbeutel und die Umwelt zu schonen? Energiesparmodelle wurden - wenn überhaupt - nur ganz oberflächlich behandelt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Sonne an sehr "sonnigen" Tagen im November den Solar-Wasser-Speicher füllen kannn. Aber, es sollte doch auch klar sein, dass es nicht an allen Tagen zu so einer Sonneneinstrahlung kommt und somit nicht alles so einfach funktioniert. Hingegen fehlte hier die Information, wie ich eine Solaranlage optimal aufbauen kann. Soll sie auf dem Dach installiert werden oder lieber im Garten. Muss ich sie im Sommer abdecken / wie viel QM sollte die Anlage haben / was ist der optimale Einstellwinkel zur Sonne / wie hängen all diese Fragen von der geographischen Position ab / habe ich an den termischen Sifon im Wassertank gedacht/ Bei welcher Temperatur fällt Kalk aus und reduziert den Wirkungsgrad meiner Anlage. Fragen über Fragen, die aufgrund der Produktpositionierung nicht ansatzweise behandelt worden sind.

Schade, da wäre der Film über die "konservativen" Stromrebellen aus Schönau bestimmt viel informativer!!!

Rainer Konietzny
TT-Düsseldorf
Arbeitsgruppe Energie
(Über einen Meinungsaustausch & Diskussion zum Thema würde ich mich freuen)

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