Fahrradunfallauswertung Bielefeld 2002-2013

Zusammenfassung: 

Das Fahrrad ist unstrittig eines der umweltschonenden Verkehrsmittel. Es spart im Nahmobilitätsbereich außerdem Zeit, ist kostengünstiger und dient nebenbei der körperlichen Fitness. Eine Steigerung des Fahrradanteils beim Verkehrsaufkommen wäre also begrüßenswert. Ist Rad fahren aber besonders gefährlich? Gibt es typische Radunfälle? Und welche Ansatzpunkte gibt es zur Hebung der Sicherheit? Die Bielefelder Verkehrsverbände ADFC, GAFF und VCD, die im Arbeitskreis Rad der Stadt mitarbeiten, haben die Unfalldaten der Jahre 2002-2013 nach diesen Fragen ausgewertet und legen hier die Ergebnisse vor.

Für die Auswertung standen die polizeilich erhobenen Unfalldaten der Jahre 2002 bis 2013 zur Verfügung. Es handelt sich um insgesamt 48.200 Unfälle. Ausgenommen sind die Bagatellunfälle, zu denen keine näheren Unfalldaten erhoben werden. Für diese Auswertung wurden daraus die Unfälle ausgewählt, bei denen Radfahrende beteiligt waren. Dies sind 4.768 Radfahrunfälle.

Die Radunfälle werden bisher nur in der Jahresbilanz der Polizei aufgelistet. In diesem Umfang und in der Tiefe der Unfallanalyse werden Radunfälle in Bielefeld erstmals ausgewertet. Die große Datenbasis und der lange Betrachtungszeitraum erlauben es, zufällige Schwankungen auszublenden. So ergibt sich ein Bild des Radunfallgeschehens in besonderer Klarheit.

Die Fahrradunfallauswertung (s.o.) als PDF-Datei herunterladen: Hier klicken!


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