"Fracking in OWL" - Vortrag & Podiumsdiskussion am Di. 17.09. (19:30) in Bielefeld-Quelle

Zusammenfassung: 
Daß die Industrie heute immer risikoreichere Fördermethoden für fossile Rohstoffe (z.B. auch Tiefseebohrungen etc.) in Betracht zieht und wo sie es schafft auch anwendet, ist ein weiteres Indiz dafür, daß sich die leicht verfügbaren und zu fördernden (und damit auch preiswerteren) Rohstoffquellen dem Ende zu neigen. Am Dienstag den 17. September soll im Saal des Gemeindehaus der Johanneskirchgemeinde in Bielefeld-Quelle über die Fördermethode des "Fracking" besonders in Hinblick auf die damit verbundenen Risiken auch bei uns in OWL informiert werden.

Dies geschieht zum einem durch einen Vortrag des Bielefelder Hydrogeologen Frank Schmidt und dann anschließend in einer Podiumsdiskussion mit den Gästen Regina Kopp-Herr (Bezirksvorsteherin Brackwede), Dr. Manfred Dümmer (BUND Bielefeld) und dem Referenten des Vortrages Frank Schmidt. Die Moderation übernimmt Michael Bellinghausen vom Naturwissenschaftlichen Verein Paderborn.

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"Hydraulic Fracturing (von englisch to fracture ‚aufbrechen‘, ‚aufreißen‘; auch Fracking genannt, deutsch auch hydraulische Frakturierung, hydraulisches Aufbrechen, hydraulische Risserzeugung ) oder hydraulische Stimulation ist eine Methode vor allem der Erdöl- und Erdgasförderung, bei der in technische Tiefbohrungen eine Flüssigkeit („Fracfluid“) eingepresst wird, um im Reservoirgestein Risse zu erzeugen, aufzuweiten und zu stabilisieren.

Dadurch wird die Gas- und Flüssigkeitsdurchlässigkeit der Gesteinsschicht erhöht, damit Fluide wie Erdgas, Erdöl oder Wasser leichter zur Bohrung hin fließen können. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit der Erdöl- und Erdgasförderung. Die übliche Stimulation von Geothermie- und Grundwasser-Bohrungen ähnelt dem Fracking, kommt aber zum Teil ohne den Einsatz von chemischen Zusätzen und Stützmitteln aus. Nach der Stimulation der Geothermiebohrungen wird das warme Gestein besser vom Wasser durchströmt und nimmt mehr Wärme auf.

In den USA wird seit etwa Anfang der 2000er Jahre verstärkt Erdgas mittels Fracking gefördert. Initiativen zur Ausweitung der Fördertätigkeit auch in europäischen Ländern führten zu einer noch andauernden gesellschaftlichen Debatte, die vor allem um mögliche Umweltschäden kreist."

Quelle: Wikipedia

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"Eine der Gefahren des Fracking liegt darin, dass für eine kurzfristige Gasförderung über einen Zeitraum von nur etwa 13 Jahren unser Grundwasser durch den Einsatz giftiger Chemikalien dauerhaft geschädigt werden könnte. Die mit Fracking verbundenen Risiken sind unkalkulierbar. Entstandene Schädigungen können nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Es wäre unverantwortlich, wenn wir das Risiko eingingen, das Grundwasser und in unserer Region insbesondere die wertvollen Trinkwasservorräte im tiefen Karst unter der Senne und auch die Quellen unserer Heilbäder irreversibel zu schädigen."

„Diese Technik darf nicht zur tickenden Zeitbombe werden“ - so der bayerische Umweltminister Marcel Huber

Unterschriftenliste & weitere Infos: www.stop-fracking-owl.de

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Das Plakat als PDF-Datei zum weiterleiten herunterladen: Hier klicken!

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Datum: Dienstag der 17. September (19:30 Uhr) 

ORT: Gemeindehaus der Johanneskirchgemeinde, Georgstr. 19, 33649 Bielefeld-Quelle (--> GOOGLE Maps)

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Die Veranstaltung wird in Kooperation organisiert von:

Quelle-im Wandel: www.tt-quelle-im-wandel.de
Transition Town Bielefeld: www.ttbielefeld.de
Grüner Hahn: www.gruener-hahn.net


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