"Alternative Währungen / Regionalgeld"
Dabei gab es Informationen und einen kurzen Vortrag von Gerd Wessling zum aktuellen Stand dieses Themas weltweit & in der globalen Transition-Bewegung, sowie Informationen zum aktuellen Stand dazu in Bielefeld (Teuto-Taler, Tauschring, Bethel-Geld etc.) Im Anschluß bestand für die Anwesenden die Möglichkeit, gemeinsam zu überlegen, wie wir diesen Aspekt der lokalen Wirtschaft mit Hilfe von Transition Town Bielefeld stärker fördern & ausbauen könnten; z.B. im Verbund mit schon existierenden Initiativen und/oder als eigene, neue Projekte. Es wurde entschieden, dieses Thema weiter zu verfolgen, da es als sehr gutes Werkzeug zur Stärkung der regionalen Wirtschaft (Relokalisierung) mit hohem Identifikationspotenzial dienen kann.
Was ist Regiogeld und wie wirkt es?
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Kommentare
Regionalgeld zukünftiges Wirtschaften nach Peak everything.
Mich interessiert vor allem auch die Frage, wie eine Nachhaltige Wirtschaft Konstruiert werden müsste, damit der Wachstumszwang wie er ja scheinbar durch das Zinssystem der Banken erzwungen wird nicht mehr auftauchen kann.
Sprich. Wenn wir in eine Neue Zeit eintreten in der wir endlich begriffen haben dass Wachstum nie Dauerhaft sein kann, wie verhindern wir, dass Wachstum , wenn überhaupt nur noch in form von optimalerer resourcennutzung umgesetzt wird.
Was alles noch können wir tun, um der fundamentalen erkenntnis der endlichkeit der Resourcen gerecht zu werden..
gruß
Tom
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Nun, wenn nur ein paar kiesel ins sewsar geworfen wurden dann hatte die kf6lner polizei ja gar keinen grund gehabt die veranstaltung aus sicherheitsgrfcnden abzusagen naja, dich scheint gewalt gegen andersdenkende offensichtlich nicht zu stf6ren.In einer demokratie geht es nunmal nach der mehrheit, wenn die mehrheit der menschen das will, so ist es durchzusetzen, solange es nicht gegen menschenrechte verstf6sst. Und ich glaube wohl kaum das die ideologie die pro kf6lln vertritt gegen irgendein menschenrecht verstf6sst. Man muss sie nicht mf6gen, aber in einer demokratie tolerieren. Die menschen sind keineswegs klfcger geworden, ansonsten wfcrden sie nicht, wie es ihnen indoktriniert wurde, gegen politisch andersdenkende vorgehen wie es in den bf6sen jahren unter addi so gang und gebe war.Interesant das du der meinung bist das es keine meinungsfreiheit und demokratie gibt, ich denke schon das es sie geben kann, nur haben wir sie hierzulande nicht.*lach* ja, das sind zitate von mir, ich werfe sie allgemein in den raum, mit dem zusatz oft oder meistens oder aber mit ge4nseffcsschen und sie richten sich nicht persf6lich gegen dich, ich kenne dich nicht, also stelle ich keine behauptungen fcber dich auf, wenn du dir den schuh meiner allgemein behaupteten aussagen anziehst, so ist das dein problem.*ge4hn* jaja, die liebe rechtschreibung, ich hab kein problem damit zuzugeben das ich da ne schwe4che habe, e4ndert aber an der thematik fcberhaupt nix oder willst du jetzt damit behaupten das wenn jemand nicht richtig schreibt, er automatisch unrecht hat oder man ihn als dumm abstempeln kann?
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Vincent-VECSolange es nur M nner sind, die sich in Filmen oder Spielen gegenseitig eskurmban, wird es doch gesellschaftlich akzeptiert/geduldet.In den allermei ten realit tsnahen PC-Spielen (die ich kenne) schie en M nner auf M nner auf b se M nner! Es scheint moralisch nicht sonderlich verwerflich, solange man als Guter die B sen pl ttet.Sobald aber virtuelle Gewalt gegen vermeintlich Schw chere (Frauen, Kinder) ver bt wird, schreitet die USK zum Gl ck ein. Bei der Bewertung von Gewalt in PC-Spielen spielt das eine gro e Rolle und das soll auch so sein!Eine Vergewaltigungssimulation w re ein Programm (Spiel kann man das ja meiner Meinung nach dann nicht mehr nennen), das bei der Aus bung virtueller Gewalt noch drei bis zw lf Schritte weiter ginge ber unseren gesellschaftlichen, moralisch Grenzen der Vertretbarkeit weit hinaus. Diese Art der Darstellung ist nicht nur verboten, sie sollte es auch sein.Bei normalen Ballerspielen ist das etwas anders. Wie auch in Actionfilmen wird es als legitim angesehen, wenn sich Menschen gegenseitig abknallen. Das ist eine Form der Unterhaltung, die dem Konsumenten hilft, aus seinem langweiligen Alltag zu fliehen, und mal der Coole Miami-Vize-Fuzzi zu sein, der die Drogenbande mal eben auf den Boden der Tatsachen zur ckholt.Solange daran nichts Verwerfliches ist, sollte man auch die Ballerspiele nicht verteufeln.Ok, bestimmte Spiele sind da wieder Grenzf lle, wie die GTA-Serie zum Beispiel. Diese Spiele sind aber aus gutem Grund in einem etwas comicartigen Stil gehalten, um eben nicht zu sehr den Bezug zur Realit t herzustellen.Aber mal davon ab: diese Ballerspiele sind in der Regel sowieso ab 18! Warum drucken diverse Zeitungen Aussagen von 14-J hrigen Sch lern ab, die die Journalisten mal eben ber die Counter-Strike-Mapperei aufkl ren, ohne die Tatsache zu hinterfragen, da diese Jugendlichen davon noch gar nichts kennen d rften?Sicher, ich bin Realist genug zu wissen, wie der Hase l uft, aber zeigt das nicht wieder allzu deutlich, da die Verbote alleine wirkungslos verpuffen, wenn nicht das gesamte Umfeld mithilft, sie zu beachten?
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Re: Regionalgeld zukünftiges Wirtschaften nach Peak everything.
Hi Tom!
In dem Punkt, dass das Zinssystem ein Wirtschaftswachstum erzwingt, sind wir uns einig. Man kann es sich jetzt leicht machen und sagen, wenn wir den Zins abschaffen, wächst unser Geld nicht mehr exponentiell an und die Wirtschaft müsste nicht mehr versuchen mitzuwachsen.
Soweit ist das auch richtig. Allerdings liegt unser Problem tiefer. Es gibt den Zins nur, weil unser Tauschmittel hortbar ist. Damit es nicht gehortet wird, wird es durch einen positiven Zins zurück in die Bank gelockt, wo es dann durch Kredite wieder der Wirtschaft (zum Tauschen) zur Verfügung steht.
Es ist unbedingt notwendig diese Funktion beizubehalten, auch wenn man den Zins abschaffen will.
Diese Funktion könnte eine Umlaufsicherung einnehmen. Geld welches der Wirtschaft entzogen (gehortet) wird, würde auf Dauer an Wert verlieren, wodurch es wirtschaftlicher ist, Geld das man nicht benötigt zur Bank zu bringen. Den Wertverlust des Geldes trüge nun der Kreditnehmer.
Hier haben wir allerdings ein neues Problem:
Wenn die Zinsbedingte Umverteilung von fleißigen Menschen hinzu besitzenden Menschen gestoppt würde, würde es viel billiger werden einen Kredit aufzunehmen. Man könnte billiger investieren. Auch der Zins müsste nicht mehr erwirtschaftet werden. Dies würde zu einem Wirtschaftsboom führen, der wieder Ressourcenverbrauch zur Folge hätte. Gut für die Wirtschaft, schlecht für die Welt.
Um diesen Effekt abzuschwächen, sollte man meiner Meinung nach noch vor der (notwendigen) Geldreform eine Bodenreform durchführen, welche sowohl die Bodenspekulation verhindert, als auch die Ressourcen der Erde schützt.
Hierbei würde sämtlicher Boden von den Kommunen zurückgekauft. Es handelt es sich hier nicht um eine Enteignung, sondern einen Rückkauf. Das steht schon im Gesetz, muss aber noch Anwendung finden.
Die Ressourcen müssten besteuert werden. Die Ressourcenbesteuerng könnte über Konsum geregelt werden. Wer mehr konsumiert, zahlt mehr (Steuern).
Es gibt hier auch Ansätze zur Rückverteilung dieser Steuer in Form eines (ggf. bedingungslosen) Grundeinkommens. So würden Menschen, die wenig konsumieren (Ressourcen verbrauchen) mehr Rückverteilung erhalten als sie an Steuern zahlen. Eine Ressourcen schonende Lebensweise wird (finanziell) belohnt.
Dies war jetzt vermutlich die Kürzeste Zusammenfassung der Freiwirtschaft die ich je geschrieben habe. In diesem Themengebiet gibt es noch sehr viel zu sagen, aber an dieser Stelle sonn erstmal genug sein.
Deshalb hier nur noch Weiterführendes:
Suchbegriffe:
1) Umlaufsicherung
2) Fließendes Geld
3) Geld- und Bodenreform
Bücher:
1) Occupy Money – Marget Kennedy
2) Die 29 Irrtümer rund ums Geld – Helmut Creutz
3) Die natürliche Wirtschaftsordnung – Silvio Gesell
Zeitschriften:
1) Humane Wirtschaft
2) Fairconomy
Initiativen:
1) INWO
2) GCN
Veranstaltungen:
Lust auf neues Geld – 09.06.2012 Leipzig
Viel Spaß mit den Lösungen wünscht
Joshua
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