Wirtschaftsliberalismus und transformative Wissenschaft | Vortrag am Di. 18.04.2017 um 19:30 Uhr in der Bürgerwache

Zusammenfassung: 

Die Rolle der (Wirtschafts-)Wissenschaft in der Krise des Westens | Ob Freihandel, technische Innovationen, offene Grenzen oder Menschenrechte - die westlich liberalen Werte und Denkmuster stehen unter Beschuss. Dabei wird die Diskussion nicht nur von PopulistInnen, sondern auch von langjährig aktiven GlobalisierungskritikerInnen und Ökonomik-Studierenden bestimmt, die den wirtschaftsliberalen Konsens der vergangenen Jahrzehnte infrage stellen.

Die in Politik und Wissenschaft dominante Theorie der individuellen Nutzenmaximierung und Markteffizienz wird von letzteren als Hauptgrund für den Feldzug des Neoliberalismus identifiziert. Welche Rolle spielt also die Volkswirtschaftslehre in diesen Entwicklungen? Und müsste sich das Wissenschaftssystem verändern, damit sich auch das Wirtschaftssystem verändern kann?

Diese Fragen diskutiert Janina Urban vor dem Hintergrund ihrer Arbeit im Themenbereich Neues ökonomisches Denken im Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung und ihrem Engagement u.a. im Netzwerk Plurale Ökonomik.

 

Janina Urban

Wissenschaftliche Referentin
Themenbereich Neues ökonomisches Denken
FGW - Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (e.V.)

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Datum: Di. 18.04.2017 | 19:30 Uhr
Ort: Bürgerwache am Siegfriedplatz, Rolandstraße 16 (Saal im EG), 33615 Bielefeld 

Der Eintritt ist frei! | Spenden sind willkommen!


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